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4. GSiK Tag: Brennpunkt Migration und Flucht


Ein Vortrag, 16 Workshops, Infostände und knapp 300 interessierte Besucher: Beim 4. GSIK-Tag zum Thema "Brennpunkt: Migration und Flucht" war das Interesse groß. Studierende aller Fachbereiche und Interessenten von außerhalb waren herzlich eingeladen, mehr zu diesem brisanten Thema zu erfahren und dieses gemeinsam zu diskutieren. Im einführenden Vortrag forderte Professor Karl-Heinz Meier-Braun angesichts der Erfahrungen Deutschlands mit Migration mehr Gelassenheit.

 

Foto: Karl-Heinz Meier-Braun

Europa in der "Flüchtlingskrise"?


Nach den Grußworten von Prof. Andreas Dörpinghaus (Wiss. Leiter des GSiK-Projektes), Prof. Barbara Sponholz (Vizepräsidentin der Uni Würzburg) und Dr. Hülya Düber (Sozialreferentin der Stadt Würzburg), theamtisierte Prof. Karl-Heinz Meier-Braun in seinem Vortrag Europa in der "Flüchtlingskrise"? die Herausforderungen der Politik, Gesellschaft und Medien, die die steigenden Flüchtlingszahlen mit sich bringen und bezog Stellung zu Bedenken der Bevölkerung angesichts dieser Entwicklungen. Untermauert durch ein detailliertes Wissen an Daten und Fakten, aber auch zu geschichtlichen Hintergründen, schaffte er es somit dieses brisante Thema den Studierenden eingehend näher zu bringen.

Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun ist Integrationsbeauftragter des Südwestrundfunks, anerkannter Experte und Buchautor, Honorarprofessor an der Universität Tübingen, Vorstandsmitglied im Rat für Migration und Landesvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN). Er stellte u. a. auch sein neues Buch Einwanderung und Asyl - Die 101 wichtigsten Fragen erschienen bei C. H. Beck vor.

Umfangreiches Rahmenprogramm


Nach den Vorträgen im Hörsaal fanden sich die Studierenden in kleinen Gruppen zu Workshops in den Seminarräumen des Gebäudes zusammen. Die Referenten boten 16 Workshops zu acht sehr unterschiedlichen Themengebieten an: Professor Eric Hilgendorf aus der Juristischen Fakultät informierte über „Gesellschaftliche und rechtliche Herausforderungen bei der Integration von Flüchtlingen“. Die Sonderpädagogin Nina Reinsch erarbeitete mit ihren TeilnehmerInnen die Situation von Geflüchteten „Zwischen Traum und Trauma“. Sandra Parisi und Katharina Bögel aus der Tropenmedizin der Missionsärztlichen Klinik Würzburg besprachen in ihren Workshops an einem Fallbeispiel die besondere Situation in der Migrantenmedizin. Susanne Döhnert von der Katholisch-theologischen Fakultät diskutierte mit den Studierenden die vielseitigen Verstrickungen von Religion und Flucht.

Auch der Biologe Dr. Dieter Mahsberg beteiligte sich mit einem Workshop mit dem Titel „Zwischen Helfen und Hassen – unser Verhältnis zu Flüchtlingen“ am GSIK-Tag. Miriam Wurzer und Khulud Sharif-Ali befassten sich als Pädagogen mit der Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Im Workshop von Dominik Egger von der GSIK-Zentrale wurden die Studierenden zur Reflexion über ihre eigenen kulturellen Wurzeln aufgefordert. Schließlich bot Burkard Fuchs, Mitarbeiter im Sozialreferat der Stadt Würzburg, die Möglichkeit, sich über die Arbeit der Stadt mit Geflüchteten zu informieren und neue Ideen zu erarbeiten. Daneben konnten sich die TeilnehmerInnen in der Mittagspause im Foyer über die Arbeit verschiedener Helferkreise in Würzburg informieren.

Hier geht's zur Übersicht der einzelnen Workshops.


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