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  • Human Care
Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz

Veranstaltungsreihe "Human Care- Flucht und Asyl"

Diese Reihe greift Themen rund um Flucht und Migration auf, von deren Auslösern, über die Fluchterfahrung bis hin zum Umgang mit geflüchteten Personen. Auch praktische ehrenamtliche Arbeit mit Menschen, die Fluchterfahrung besitzen, kann im Rahmen dieser Veranstaltungen reflektiert werden.

Block- und Einzelveranstaltungen im Sommersemester 2018

Vortrag: Einfach Machen, wir für Europa - Die Mobile Flüchtlingshilfe Würzburg stellt sich

03.05.2018, 18:00-20:00 Uhr // Wittelsbacherplatz, Raum 03.103

Als Reaktion auf die 2015 aufgekommene sog. "Flüchtlingskrise", die inner- und außerhalb Europas katastrophale, menschenunwürdige Zustände hervorbrachte, gründete sich die Mobile Flüchtlingshilfe Würzburg e.V. Freiwillige HelferInnen fanden sich mit dem Ziel zusammen, das Leid der Geflüchteten in ganz Europa zu lindern. Daraufhin entstand in Kooperation mit weiteren PartnerInnen eine Reihe nachhaltiger Herzensprojekte. Dadurch konnte geflüchteten Menschen in ihrer schwierigen Lage ein Stückchen „Lebensqualität“ zurückzugeben werden.
Doch vor welchen Herausforderungen stehen Menschen, die sich gezwungen fühlen, ihr Land zu verlassen und in „unser Europa“ zu flüchten heute? Unter dem Motto "Einfach Machen - Wir für Europa“ lädt Christian Ludwig, Mitbegründer der Mobilen Flüchtlingshilfe e.V., zu einer Veranstaltung im Rahmen der GSIK-Reihe „Human Care“ ein. Er berichtet über die Entstehung der MFH, über deren Arbeit in Griechenland, den Balkanstaaten, Frankreich und Italien. Auch lenkt er das Augenmerk ganz wesentlich auf die aktuelle Lage geflüchteter Menschen in Europa. Denn, obwohl die mediale Berichterstattung über die "Flüchtlingskrise" abnimmt, ist diese längst nicht überwunden. Es bestehen aktuell noch immer katastrophale Zustände auf den Fluchtrouten Europas, denen es entgegenzuwirken gilt. In diesem Rahmen stellt Christian Ludwig auch ein neues Projekt vor, wofür freiwillige HelferInnen gesucht werden.

Referent: Christian Ludwig, Mitbegründer der Mobilen Flüchtlingshilfe e.V.
Veranstaltende Institution: GSiK-Büro
GSiK-Bereich: B, D

Weitere Informationen über sb@Home oder im GSiK-Veranstaltungskalender!

Vortrag: LSBTI sein - ein Asylgrund

08.05.2018, 18:00-20:00 Uhr // Wittelsbacherplatz, Raum 02.206

In 72 Ländern der Welt werden LSBTI noch heute kriminalisiert. Wer aufgrund seiner sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität verfolgt wird, dem bleibt oft keine andere Wahl, als zu fliehen, in Länder die sicher scheinen – etwa nach Deutschland. Aber was bedeutet es, als geflüchtete LSBTI in Deutschland zu sein? Sind geflüchtete LSBTI in Deutschland tatsächlich in Sicherheit angekommen oder stellen sich ihnen hier nicht weitere Herausforderungen? Teilnehmer*innen erwartet eine interaktive Session mit zwei Referent*innen des LSVD-Projekts "Queer Refugees Deutschland". Es werden die aktuelle Lage geflüchteter LSBTI und das Asylrecht in Bezug auf LSBTI in Deutschland sowie die Situation in den Herkunftsländern, die oft Auslöser der Flucht ist, diskutiert.

Referentin: Melissa Silva
Veranstaltende Institution: GSiK-Büro
GSiK-Bereich: B, D

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Workshop: Menschen nach Kriegserfahrungen, Flucht und Migration - Grundlagen der Traumaverarbeitung

07.06.2018, 9:00-12:00 Uhr // Didaktik- und Sprachenzentrum, Raum 01.031

Viele Flüchtlinge und Migrant*innen, die ihre Heimatländer wegen Krieg und Gewalt verlassen mussten, sind aufgrund ihrer Erfahrungen schwer traumatisiert. Aufgrund dieser Erfahrungen können die Kontakte mit ihnen hohe Anforderungen an Helferinnen und Helfer stellen.
Wildwasser Würzburg e. V., Verein gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen, hat langjährige Erfahrungen und Kompetenzen im Umgang mit Menschen nach Gewalterfahrungen und deren Folgen.
Aus diesen haben wir einen Grundlagenworkshop entwickelt, der Zugang zu dem Thema Traumatisierungen nach Flucht und Gewalt vermitteln soll. [...]

Referentin: Susanne Porzelt
Veranstaltende Institution: GSiK-Büro
GSiK-Bereich: A, B

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Seminar: Human Care- professionelles Ehrenamt mit Geflüchteten 

Blockseminar am 21.04.2018, 26.05.2018 und 30.06.2018, jew. 10:00-17:00 Uhr // Zentrales HS- und Seminargebäude, Raum 1.003

Du engagierst dich bereits für Geflüchtete oder möchtest das in Zukunft tun? Das Human Care Seminar bietet durch sein Experience-Based Learning Konzept die Möglichkeit, das Ehrenamt in einem professionellen Rahmen durchzuführen: Studierende werden bei Bedarf bei der Suche nach einer passenden Organisation in der Flüchtlingshilfe unterstützt. In den Sitzungen werden die im praktischen Feld erworbenen interkulturellen Kompetenzen unter professioneller Anleitung und im Austausch mit anderen Ehrenamtlichen reflektiert. Zudem vermittelt das Seminar theoretisches Hintergrundwissen. Die Veranstaltung findet an drei Blocktagen statt.

Dozentin:  Petra Pflüger
Veranstaltende Institution: GSiK-Büro
GSiK-Bereich: A, B, C

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Seminar: Hier. Und Jetzt? Flucht und die Migrationsgesellschaft

Blockseminar am 27.04.2018 bis 29.04.2018. Vorbesprechung am Donnerstag, 12.04.2018, 18:00-19:00 Uhr// Zentrales HS- und Seminargebäude, Raum 1.009

Das Seminar unterteilt sich in zwei Themenblöcke. Zum einen soll auf das Thema Flucht und das nach der Ankunft in Deutschland folgende Asylverfahren eingegangen werden. Hierzu bekommen die Seminarteilnehmer innerhalb eines Planspiels zunächst die Möglichkeit selbst Erfahrungen zu machen, indem sie in die Rollen von Schleppern, Polizisten und Menschen auf der Flucht schlüpfen. Daran anschließend sollen diese Erfahrungen besprochen und anhand rechtlichen Hintergrundwissens zum Asylverfahren in Deutschland aufgearbeitet werden.

Zum anderen wird in einem zweiten Themenblock die Zeit nach der Flucht behandelt. Die Aufnahme in Deutschland soll hier nicht auf rechtlicher, sondern auf gesellschaftlicher Ebene in den Blick genommen werden. Der Fokus der Diskussionen wird dabei auf Mechanismen gelegt, die sich gesamtgesellschaftlich durch Einwanderung in Kraft setzen. Welche Rolle spielen Anerkennung, aber auch Rassismus und Diskriminierung nicht nur für das Leben der Menschen, die in der Gesellschaft aufgenommen werden, sondern auch für die Aufnahmegesellschaft selbst?

Dozentin:  Melissa Silva
Veranstaltende Institution: GSiK-Büro
GSiK-Bereich: A, B

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Wöchentliche Veranstaltungen im Sommersemester 2018

Seminar: Migration - Leben zwischen zwei Welten

immer mittwochs von 10:00-12:00 Uhr // Paradeplatz 4, Seminarraum 320

In unserem Land wird leidenschaftlich über Leitkulturen, Multikulti oder den Einfluss anderer Kulturen auf unser Leben diskutiert. In der Tat pluralisiert sich unsere Gesellschaft: Sie wird vielfältiger und unübersichtlicher. Auch wir als einzelne Menschen müssen uns mit diesen Veränderungen auseinandersetzen, die Auswirkungen auf unser Selbstverständnis als Individuen haben.Wie reagieren wir auf Migrantinnen? Wie reagieren sie auf uns? [...]

Dozent: Prof. Dr. Chibueze C. Udeani
Veranstaltende Institution: Missionswissenschaft und Dialog der Religionen
GSiK-Bereich: A, C, D

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Seminar: Migration, biografisch

immer donnerstags von 16:00-18:00 Uhr // Phil.-Gebäude, Übungsraum 12

Der Diskurs über Arbeitswanderungen ab den 1950er Jahren und aktuell über Migrantinnen und Migranten aus Krisenregionen wurde und wird begleitet von einer beharrlichen (politischen) Verweigerung, das Phänomen als Teil der eigenen (deutschen oder europäischen) Geschichte mit entsprechenden inhärenten gesellschaftlichen Veränderungspotenzialen zu begreifen. Vielmehr werden i.d.R. angesichts des Zusammentreffens unterschiedlicher Kulturen und Normensysteme Angst, Devianz und Differenz betont. Neuerdings wird für einen Perspektivenwechsel plädiert, der die eigenen Diskurse der Betroffenen ernst nimmt und thematisiert – für ein genaues Hinsehen und einen neuen Realismus.  [...]

Dozent: Prof. Dr. Hermann Heidrich
Veranstaltende Institution: Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde
GSiK-Bereich: A, B, C, D

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Seminar: Migration und Flucht – zwischen Traum und Trauma

immer dienstags von 8:00-10:00 Uhr // Wittelsbacher-Platz, Raum 03.103

Seit vielen Jahren ist Deutschland ein Ort der Zuflucht vieler Flüchtlinge geworden. Sie hoffen auf ein Leben in Sicherheit, ohne politische Verfolgung. Die thematische Auseinandersetzung mit Fluchtmigration ist allerdings nicht nur auf politischer Ebene relevant: was sind die Fluchtursachen? Was ist das Ziel der Geflüchteten in Europa? Daneben wird verstärkt betrachtet, welche psychischen Belastungserfahrungen auf der Flucht bzw. in der Heimat erlebt wurden und wie ein Umgang damit möglich wird (beispielsweise in konkreter psychologischer Intervention und Traumapädagogik). [...]

Dozentin: Sophie Holtmann
Veranstaltende Institution: Lehrstuhl für Sonderpädagogik V - Pädagogik bei Verhaltensstörungen
GSiK-Bereich: A, B, C, D

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